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Schneeschuhwandern
In der kalten Jahreshälfte, wenn Schnee und Eis regieren, möchte man glauben, dass das Wandern Pause hat. Dem war vielleicht einmal so, doch heute hat der begeisterte Wanderer eine Vielzahl an Möglichkeiten seinem Lieblingssport auch im Winter nachzugehen
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- Wöchentlich 3 geführte Schneeschuhwanderungen mit einem ausgebildeteten Wanderführer
- Schneeschuhe und Stöcke stellen wir kostenlos zur Verfügung
Neben Skitourengehen und Winterwandern ist das Schneeschuhgehen eine beliebte Variante des Wandersports. Indikatoren für die steigende Beliebtheit dieser Sportart sind die wachsenden touristischen Angebote und die zunehmenden Verkaufszahlen von Schneeschuhen. In Frankreich zum Beispiel wurden im Winter 2006/07 rund 120.000 Paar Schneeschuhe verkauft. Damit liegen die Verkaufszahlen dort über den Werten von Langlaufskiern (ca. 70.000 Paar) und Snowboards (ca. 90.000 Paar).
Den Reiz der vom Schneeschuhgehen ausgeht, fasst Andreas Hollinek passend zusammen: Wer einmal den Zauber einer verschneiten Winterlandschaft abseits der Trampelpfade erlebt hat, weiß, dass Schneeschuhwandern weit mehr ist, als querfeldein durch kaltes Weiss zu stapfen: Die Gedanken des Alltags werden still und weichen Gefühlen von Geborgenheit. Natur und Witterung mahnen zu Demut und Ehrfurcht, die dem Körper zwar Kraft kostet, umso reicher aber den Geist beschenkt. Sinne früher Tage erwachen und versetzen ein kaum definierbares Lebensgefühl in Schwingung, das man nachher nicht mehr missen möchte.

Dass Schneeschuhwandern heutzutage eine erstzunehmende Alternative zum herkömmlichen Wintersport darstellt, lässt sich aus folgenden Fakten ablesen:
- Schneeschuhwandern kennt keine Altersgrenze; somit sind Generationen übergreifende Wintererlebnisse möglich.
- Schneeschuhwandern kann von der Freizeit-Sportart bis zum Hochleistungssport betrieben werden – abhängig von Geschwindigkeit und Gelände
- Die Technik des Schneeschuhwanderns erfordert fast keine Vorkenntnisse; wer wandern kann, kann auch Schneeschuhwandern.
- Schneeschuhwandern ist eine attraktive Ergänzung für Skilangläufer, da es ebenso eine Ausdauersportart ist und geeignet ist für steileres Gelände, in dem es keine Loipen gibt.
- Bereits eine Schneedecke von 15 cm ist ausreichend, nach oben gibt es keine Grenze; von Pulverschnee bis zu verharschtem Schnee können viele Arten von Schnee begangen werden, ebenso flaches wie auch steiles Gelände. Damit ist man weniger abhängig von den äußeren Bedingungen und die Wintersportgebiete können auf den beim Alpin-Skisport nötigen Aufwand zur Präparation von Pisten verzichten.
- Schneeschuhwandern ist die Ergänzung zu anderen Wintersportarten und bedarf nur einer geringen Investition, da das restliche Zubehör wie Teleskopstöcke, Wanderschuhe usw. oft schon vorhanden ist.
Doch wer sich mit den Schneeschuhen in das Gelände wagt, sollte ein paar essentielle Grundregeln beachten, um seinen Ausflug erfolgreich und sicher zu gestalten:
- Schneeschuhgehen im tiefen Schnee ist anstrengender als herkömmliches Wandern
- Streckenlänge und Höhenmeter daher bei der Tourenplanung überdenken
- Die Markierungen der Wanderwege können vom Schnee bedeckt sein
- Karte, Kompass und GPS sollten daher immer dabei sein
- Auf markierten Wegen bleiben
- Achtung auf Lawinengefahr: Auch im Wald ist man nicht vor Lawinenabgängen gefeit
- Ausreichend warme Bekleidung und Proviant mitnehmen
- Kein Risiko jeglicher Art eingehen: Die kürzeren Tage und kalten Temperaturen im Winter erhöhen naturgemäß das Risiko
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